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Die Etappe sollte eigentlich nach der Planung nicht mehr sein. Durch die Unwetter und das Organisationstalent der Bahn war sie jedoch nötig.

Wie wichtig das Abholen war, erlebte ich am nächsten Morgen.

Um 6:30 Uhr fuhr ich mit Zurrgurten und Fahrradträger bewaffnet mit dem Auto los, um unser Tandem wieder zu holen. In Treuchtlingen am Bahnhof angekommen, stellte ich fest, dass der Service nicht wie versprochen um 6:30 Uhr aufmacht, sondern erst um 8:30 Uhr. Ärgerlich, eine Stunde warten. Die Verkäuferin im Laden im Bahnhof gab mir den Tipp, dass auch die Schaffner in den Raum kommen, in dem unser Fahrrad steht.

Ich schaute um die Ecke und prompt lief mir einer über den Weg. Gut ich hatte das Tandem und den Hänger. Beides bestens verzurrt, bekam ich mit, dass die Strecke immer noch gesperrt ist. Und weiter wurden Fahrgäste vom Norden nach Treuchtlingen gebracht. Wenn uns niemand geholt hätte, hätten wir dort wohl übernachtet und diesen Tag mit der Rückfahrt nach Augsburg verbracht. Dann wäre es wirklich die Etappe 13 geworden.

Als ich fertig war, fragte ich die Herumstehenden, ob jemand nach Augsburg will. Da hätte ich gleich einen Bus gebraucht, um alle mitzubekommen. Einer hatte Glück und ich nahm ihn mit nach Augsburg-Hochzoll. Um 9:00 Uhr war ich dann mit frischen Brötchen, dem Tandem und den restlichen Sachen endlich zu Hause.

Die Rückfahrt hatten wir uns wirklich einfacher vorgestellt. Wie immer glänzt die Bahn AG mit mangelnder Informationspolitik, denn im Internet war nichts von Streckensperrung zu finden. Weder am Mittwoch abend, noch am Donnerstag früh. Und trotz Sperrung immer weiter Fahrgäste nach Treuchtlingen zu karren ist an sich schon eine Frechheit.

Abgesehen von den Zugetappen war der Urlaub wirklich schön. Gut das Wetter hätte etwas besser sein können, aber zu heiß sollte es auch nicht sein. Ich denke Pfingsten ist die richtige Zeit für so eine Tour. Der Gedanke nur in Pensionen zu übernachten und kein Zelt mitzunehmen ging auf. Wir haben immer alle Klamotten wieder trocken gebracht und konnten zwischendurch auch mal waschen und auch das wurde trocken (Mainleus 2 Tage und Retzstadt 2 Tage).

Die Unterkünfte waren alle in Ordnung. Den ein oder anderen Abstrich musste man machen. Wer genaueres wissen will, sende mir mal eine E-Mail. Gerne versende ich das Unterkunftsverzeichnis mit Bemerkungen. Der nächste Urlaub ist bereits in Planung.