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Steckbrief:

Start: Bahnhof Marktredwitz
Ende: Bahnhof Mainz
Strecke: 563 km, 930 hm Aufstieg, 1380 hm Abstieg
Belag: Asphalt, Lochpflaster, Schotter, Sand

Nachdem wir ja schon mehrere Tagestouren mit dem Tandem gemacht haben, kam irgendwann der Gedanke auch mal eine Mehrtagestour zu machen. Da wir aber keine Erfahrung hatten, suchten wir uns den Mainradweg aus. Von der Länge her ist er in einem zweiwöchigen Urlaub ohne Probleme unterzubringen und es gibt genügend Bahnhöfe, um unter Umständen abzubrechen, wenn was schief läuft. Insgesamt liegen also gut 500 km vor uns. Die Beschreibungen gehen von fünf bis neun Tagesetappen aus. Am Anfang sind Steigungen zu überwinden, dann aber größtenteils flach. Also ideal für eine Anfangstour.

Im Vorfeld haben wir die verschiedensten Reisebeschreibungen gelesen. Von einem Bericht übernahmen wir den Beginn der Tour auf Markredwitz zu legen, weil dort ein Bahnhof ist und auf dem Weg nach Bischofsgrün die Quelle besuchbar ist. Der entsprechende Track wurde mit bikemap.net erstellt und auf unseren Garmin GPSmap 60 csx geladen. Für alle Berichte gilt: Klick auf die Karte öffnet ein neues Fenster mit dem Track in bikemap.net. Dort kann der Track heruntergeladen und die Höhenlinie betrachtet werden.

Die Entscheidung, ob wir das Zelt mitnehmen und zur Erleichterung der Urlaubskasse auch mal zelten, verwarfen wir im Vorfeld. Karin möchte nicht mehr tief liegen und etwa 8 kg Gepäck mehr mitnehmen, das wollten wir dann doch nicht. Also haben wir uns für Pensionen, Ferienwohnungen oder Hotels entschieden. Übernachtungsplätze wollten wir nur für die ersten zwei Tagesetappen ausmachen. Beim Herumtelefonieren wurde uns aber klar, dass gerade die erste Pfingstwoche sehr ausgebucht ist. Also suchten wir für die erste Woche alle Quartiere. Zielvorgabe war möglichst nicht über 50 Euro mit Frühstück für zwei Personen zu kommen. Das ist meist gelungen. Einige waren deutlich billiger, andere überschritten die Grenze um 5 Euro. Die Etappenabstände konnten weitgehend eingehalten werden. Wir hatten uns etwa 60 bis 80 km pro Tag vorgenommen. Besichtigungen von Städten und Sehenswürdigkeiten sollten auch noch möglich sein.

Entgegen meiner Referate zu GPS, dass man immer mit Karte reisen soll, verzichteten wir vollständig darauf. Der Navi bekam die Strecke, aufgeteilt in 17 Tracks geladen. Die Übernachtungsplätze und der Weg dahin, ist für die erste Woche ebenfalls mit berücksichtigt. Als Kartengrundlage ist die frei verfügbare Opencyclemap im Gerät gespeichert. Als zusätzliches technisches Hilfsmittel nimmt Karin ihr Iphone mit. Das kann auch Navigieren und die Wettervorhersage mit Apps sichtbar machen.

Schon länger haben wir einen günstigen Anhänger mit einer wasserdichten Tasche gekauft. Diese wurde mit unseren Klamotten und Waschzeug bepackt. Eine große Ortliebtasche wurde für den täglichen Bedarf und das Geld mitgenommen. Eine andere wasserdichte Tasche nahm das Werkzeug und die Regensachen auf. Mit den Personen darauf und dem Eigengewicht waren damit 230 kg Lebendgewicht unterwegs.

An- und Abreise mit dem Zug mit Bayern- bzw. QuerdurchsLand-Ticket. Nach einiger Vorbereitung fuhren wir dann am Pfingstsamstag los. Wenn Sie Lust bekommen haben unseren Reisebericht zu lesen, dann können Sie sich durch die einzelnen Beiträge klicken.

Eine genaue Wegbeschreibung und die Besichtigungsbeschreibung jeder Kapelle und Kirche am Rand werden Sie jedoch nicht finden. Viele Orte kannten wir bereits von vorherigen Besuchen, so dass auch die detailierte Beschreibung der Sehenswürdigkeiten fehlt. Da gibt es andere Berichte, die das ganz ausführlich machen.