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Steckbrief:

Start: Campingplatz Hammestrand
Ende: Campingplatz Hammestrand
Strecke: 15 km, Höhenmeter praktisch keine
Belag: Schotter

Vom Campingplatz Hammestrand ins Nordwestliche Marschland (leider nur 15 km, Höhenunterschied nicht erwähnenswert)

Eigentlich sollte heute das Nordwestliche Marschland ausgiebigst befahren werden. Dass daraus nur 15 km wurden, wurde von Luftverlust im Hinterrad meines Rades verursacht. Durch irgendwas musste ich am Tag davor gefahren sein. Am Reifen war allerdings nichts zu sehen. Und eigentlich habe ich eine Gummilösung im Schlauch und damit sollte das Loch zu gehen. Wahrscheinlich ist diese an Höhenluft gewöhnt und streikte bei Höhen unter dem Meeresspiegel. Alle paar Minuten musste nachgepumpt werden.

Trotzdem fuhren wir Richtung breites Wasser und folgten einem Radweg, der sich zu einem Trampelpfad verschmälterte in das Marschland. Schiebender Weise genossen wir die Landschaft und die unzähligen Schmetterlinge. Fast hörte man deren Flügel schlagen, so ruhig war es. Im Bogen führte uns der Trampelpfad wieder auf den Hauptweg. Besser ist es jedoch das Fahrrad an der Bank stehen zu lassen und den Weg zu Fuß zurückzulegen. Man hat eindeutig mehr davon.

Entlang des Breiten Wassers ging es wieder über die Hammebrücke und diesmal links durch eine Sandkuhle in das Marschgebiet. Die Hauptrichtung ist Pennigbüttel bzw. Richtung Westen. Eigentlich ergibt sich damit der Weg, weil alle anderen Pfade und Nebenwege entweder vor einem Stacheldraht oder auf einer Weide enden. An der westlichsten Straße fahren wir jedoch nicht in die Ortschaft, sondern Richtung Süden. Dort wurde gerade ein neuer Aussichtsturm gebaut und der Platz soll später zum Rasten und Ausruhen dienen. Wir standen noch in der Baustelle und außerdem war das Wetter so trübe und kalt, dass wir keine Lust hatten uns hinzusetzen.

Von da aus gehts Richtung Osten auf eindeutigen Straßen. Nach links führen zweimal Abzweigungen zur hinwärts befahrenen Straße. Nach rechts kann man eine Schleife bis zur Bahntrasse des Moorexpress fahren. Wir sind geradeaus weiter gefahren und dann am Ende nach links auf die Startroute zurück. Wieder über die Hammebrücke, am Breiten Wasser vorbei und diesmal auf dem Weg an der Abstechung von heute morgen vorbei. Nach knapp zwei Stunden kamen wir wieder zum Campingplatz und ich fuhr sofort los und holte mir einen neuen Schlauch.

Da es am Nachmittag etwas schöner wurde, haben wir noch unsere Kajaks zu Wasser gelassen und paddelten etwas der Hamme hinauf und ließen uns dann zurück treiben. Eigentlich kann man nicht von treiben sprechen, da die Fließgeschwindigkeit nicht wirklich zu erkennen war.

Am Abend wurden wir dann noch durch einen wunderschönen Sonnenuntergang verwöhnt.