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Steckbrief:

Start: Kissing
Ende: Bischofsgrün
Strecke: 46 km, 630 hm
Belag: Asphalt, Schotter, Lochpflaster

Los gehts in Kissing mit dem Zug nach München, dann nach Regensburg und dann nach Marktredwitz. Ab Bahnhof Marktredwitz geht es über Pilgramreuth, Ebnath, Fichtelberg zur Weissmainquelle. Von dort dann zum offiziellen Start des Mainradweges nach Bischofsgrün.
Das Gelände ist stark hügelig und der Weg verläuft in der Hauptsache auf Straßen und dem Fichtel-Naab-Radweg. Die minimale Höhe ist 531 m über Meeresspiegel (NN) und die maximale Höhe 923 m über NN. Die Weissmainquelle befindet sich auf 897 m über NN.

Steckbrief:

Start: Bahnhof Marktredwitz
Ende: Bahnhof Mainz
Strecke: 563 km, 930 hm Aufstieg, 1380 hm Abstieg
Belag: Asphalt, Lochpflaster, Schotter, Sand

Nachdem wir ja schon mehrere Tagestouren mit dem Tandem gemacht haben, kam irgendwann der Gedanke auch mal eine Mehrtagestour zu machen. Da wir aber keine Erfahrung hatten, suchten wir uns den Mainradweg aus. Von der Länge her ist er in einem zweiwöchigen Urlaub ohne Probleme unterzubringen und es gibt genügend Bahnhöfe, um unter Umständen abzubrechen, wenn was schief läuft. Insgesamt liegen also gut 500 km vor uns. Die Beschreibungen gehen von fünf bis neun Tagesetappen aus. Am Anfang sind Steigungen zu überwinden, dann aber größtenteils flach. Also ideal für eine Anfangstour.

Steckbrief:

Start: Kleinostheim
Ende: Frankfurt
Strecke: 53 km, 75 hm
Belag: Asphalt, Sand, Schotter

Zu bewältigen sind ca. 53 km. Das Gelände ist eher flach und der Weg verläuft auf dem ausgewiesenen Mainradweg. Die minimale Höhe ist 98 m über Meeresspiegel (NN) und die maximale Höhe 146 m über NN. Der zu bewältigende Aufstieg in dieser Etappe sind 75 m.


Das Frühstück war ok. Zwar kein Buffet wie am Telefon versprochen, aber gut und reichhaltig.

Der Wetterbericht sagte schön, das Iphone Regen ab 14:00 Uhr. Also könnten wir bis Frankfurt im Trockenen fahren. Bereits beim Radpacken fing es dann das Regnen an. Auf nichts kann man sich verlassen. Der Regen hörte bis kurz vor Seligenstadt nicht mehr auf.

In Seligenstadt musste ich Dixiklos ausweichen und übersah eine Längskante. Beim Drüberfahren paßte das Gleichgewicht nicht mehr und wir stürzten, genauer gesagt fing ich das Rad auf und ermöglichte Karin abzusteigen. Dabei muss der Klemmkeil für den Lenker gebrochen sein. Es ließ sich nicht mehr festziehen.
Glück im Unglück. In Seligenstadt ist die Firma Radsport König. Wir liefen durch die sehr schöne Altstadt Seligenstadts zum Geschäft. Es hatte offen und in einer Viertelstunde war das Rad wieder einsatzbereit. Auch den schon abgebrochenen Seitenständer haben wir ersetzt. Der Lenker schien verbogen zu sein, zumindest war er etwas unsymmetrisch. Das muss ich dann zu Hause anschauen.

Durch die Verzögerung setzte bald auch wieder Regen ein und bis Mittag erreichten wir nur Offenbach. In einem kleinen Cafe ließen wir uns nieder. Kurz darauf kamen die beiden Radfahrer, die wir schon öfters trafen vorbei. Die etwa acht Kilometer bis zum Quartier kämpfte ich mich dann durch den Stadtverkehr von Frankfurt. Die Pension ist von außen und innen nicht unbedingt hübsch, aber zweckmäßig.

Auch hier begann die große Putzzeremonie an allen Taschen und an mir. Das Rad kam in den Hof und steht dort sicher, aber nicht unter Dach. Das Hotel liegt ziemlich zentral, das Zimmer war sauber und ruhig gelegen. Die Betten waren einwandfrei. Nach der Dusche geht es dann in die Stadt und später zur letzten Nacht im Urlaub.

Wir sind erstmal zur Fußgängerzone gelaufen und haben uns in der Nähe der Hauptwache in ein Café gesetzt. Auf dem Platz in der Nähe war spanische Woche mit Musik, Essen und Trinken. Danach suchten wir die Paulskirche. Der gegenüberliegende Römer, das Rathaus der Stadt, war weitläufig abgesperrt, weil eine Innenministerkonferenz stattfand.

Dann tigerten wir durch die Altstadt, die nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde. Nur ein Fachwerkhaus überlebte den Krieg im urspünglichen Zustand.
Wieder in der Fußgängerzone standen Velotaxies herum. Wir nahmen das erste und ließen uns eine Stunde durch die Stadt fahren. Unser Fahrer fuhr uns zu den wichtigsten Punkten und erklärte das meiste recht ausführlich. Wir kamen zum Beispiel an der alten Oper vorbei. Dort auf dem Platz fand ein Fest statt.

Nach unserer Rundtour überlegten wir, wo wir essen gehen. Nach einigem Herumsuchen entschieden wir uns, zu dem Fest zurückzukehren und dort zu essen. Die Auswahl war so immens, dass wir erst nach einiger Zeit zu einer Entscheidung kamen. Gesättigt und müde kehrten wir zum Hotel zurück.

 Steckbrief:

Start: Naturfreundehaus Bärenhäusl
Ende: Naturfreundehaus
Strecke: 49 km, 992 hm
Belag: Asphalt und Schotter

Rundtour vom Bärenhäusl über Schauenstein und Selbitz (49 km, Anstieg 992 m, 501 m üNN bis 665 m üNN)

Unseren Sommerurlaub 2008 haben wir als kombinierten Rad- und Wanderurlaub verbracht. Die erste Woche stand im Zeichen des Radfahrens.

 Steckbrief:

Start: Naturfreundehaus Bärenhäusl
Ende: Naturfreundehaus
Strecke: 43 km, 733 hm
Belag: Asphalt

Vom Bärenhäusl durchs Steinachtal und Stadtsteinach nach Kulmbach. (43 km, Aufstieg 733 m, von 315 üNN bis 710 üNN).
Nachdem wir doch etwas geschafft waren nach unserer Anfangstour, wollten wir es am zweiten Tag etwas ruhiger angehen lassen. Dafür haben wir uns eine wunderschöne Tour durch das Steinachtal ausgesucht.

Steckbrief:

Start: Parkplatz Talsperre Mauthaus
Ende: Parkplatz
Strecke: 12 km, 156 hm
Belag: Asphalt

Rund um die Talsperre Mauthaus, (12 km, Aufstieg 156 m, von 436 m üNN bis 476 m üNN)

Wir sind gestern eine richtig schöne leichte Tour gefahren und für heute war wieder etwas längeres geplant. Aber der Blick aus dem Fenster und die Meldung im Radio verhieß nichts gutes. Wir sind nicht unbedingt Schönwetterradler, aber trocken sollte es eigentlich schon sein. Nach einem bummeligen Frühstück entschieden wir uns dann zur Talsperre Mauthaus zu fahren und entweder mit dem Rad eine Runde zu drehen oder bei anhaltendem Regen zu laufen.